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TV-Tipp



Fr 29.09.17  Phoenix    20:15 bis 22:30 Uhr
DIE DEUTSCHEN UND DIE POLEN
Nachbarn für 1.000 Jahre - Geschichte einer Nachbarschaft
Die 1000-jährige deutsch-polnische Nachbarschaft stellt eines der wechselvollsten Kapitel der europäischen Geschichte dar. Oft verkürzt erzählt als eine Geschichte von Kriegen, Teilungen und Besatzungen, war sie doch die meiste Zeit friedlich.
Obwohl die 1000-jährigen Beziehungen zwischen den beiden Ländern die meiste Zeit von nachbarschaftlicher Kooperation und einem intensiven politischen und kulturellen Miteinander geprägt waren, verbindet Deutschland und Polen in der allgemeinen Wahrnehmung ein vermeintlich schwieriges Verhältnis. Schuld daran sind die Ereignisse des 19. und 20. Jahrhunderts, allen voran die Katastrophe des Zweiten Weltkrieges, die mit dem deutschen Überfall auf Polen am 1. September 1939 begann.
Heutzutage sind Polen und Deutsche gleichberechtigte Partner in der Europäischen Union und üben sich in der schwierigen Kunst des Konsenses in Zeiten der Globalisierung. Immer wieder auftretende Kontroversen um die Deutung der historischen Ereignisse belasten das bilaterale Verhältnis. Pünktlich zum 25. Jahrestag der Unterzeichnung des "Vertrages über gute Nachbarschaft und freundschaftliche Zusammenarbeit" zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Republik Polen beleuchtet dieses einzigartige, gemeinsame deutsch-polnische Filmprojekt die lange Tradition der nachbarschaftlichen Beziehungen zwischen Deutschland und Polen.
Gemeinsamer Blick auf die Geschichte
Die deutsch-polnische Filmreihe "Die Deutschen und die Polen" kann als eine beachtliche Zäsur betrachtet werden. Noch vor einigen Jahren wäre eine solche Zusammenarbeit unvorstellbar gewesen. Bar jeglicher Fokussierung auf Ideologie und festgefahrene Stereotype wagen die Filme einen gemeinsamen, frischen Blick auf die 1000-jährige Nachbarschaft.
Teil 1: Krieg und Frieden - Nachbarn für 1000 Jahre
Teil 2: Feinde und Freunde - von den Teilungen bis zur Europäischen Union
Teil 3: Schicsalsverbunden - Deutsche, Polen und Juden

So 01.10.17  WDR     20:15 bis 21:45 Uhr
WUNDERSCHÖN!
Mit dem Wohnmobil nach Krakau
In Görlitz, an der deutsch-polnischen Grenze, startet Marco Schreyl seine Reise durch Südpolen. Auf seinem Weg durch Schlesien reiht sich ein UNESCO-Weltkulturerbe an das andere: die Friedenskirche von Swidnica, die Jahrhunderthalle in der Europäischen Kulturhauptstadt Breslau, die mittelalterliche Holzkirche von Debno, das Salzbergwerk in Wieliczka, die Altstadt von Krakau. Das sperrige Wohnmobil dabei durch die bergige Landschaft und die engen Gassen der kleinen Dörfer zu lenken, wird zur Herausforderung für Marco Schreyl. Das Hirschberger Tal im Riesengebirge war einst die Sommerresidenz des deutschen Hochadels. Hier, am Fuß der Schneekoppe, trifft er eine echte Schlossherrin. Weiter geht es über Zakopane in die Hohe Tatra. Zwischendurch lässt Marco Schreyl das Wohnmobil stehen und fährt mit dem Floß auf der Dunajec, einem Grenzfluss zur Slowakei.

Di 03.10.17  Phoenix    14:00 bis 14:30 Uhr
DIE NEIßE
Grenzenlose Wildnis
Einsame, kilometerweite Strände, stille Altarme und tosende Wildwasserbereiche charakterisieren Deutschlands östlichsten Fluss, die Neiße. Mit seinen 254 Kilometern Länge ist er Teil der deutsch-polnischen Grenze - ein Ergebnis des Zweiten Weltkrieges. Viele Brücken wurden kurz vor Kriegsende von der zurückweichenden Wehrmacht gesprengt, um den Vormarsch der Roten Armee zu behindern. Ein Wiederaufbau durch die DDR fand kaum statt. Profitiert hat davon vor allem die Natur. Heute ist die weitläufige Flussaue, die über Jahrhunderte vom Menschen stark beeinflusst wurde, ein Naturparadies von unschätzbarem Wert.
Obwohl im offiziellen Sprachjargon der DDR als Oder-Neiße-Friedensgrenze tituliert, wurde die östliche Staatsgrenze scharf bewacht und die Armeen des Warschauer Paktes nutzten den Fluss jahrzehntelang für geheime Militärmanöver. Durch diese besondere, abgeschiedene Lage konnte sich das Gebiet in weiten Teilen nahezu ungestört entwickeln und ist heute eine der letzten noch unverbauten, mäandrierenden Wildwasserbereiche Sachsens. Ausgedehnte Auenwälder mit jahrhundertealten Buchen-, Eichen- und Eschenbeständen säumen die Ufer des Flusses, der sich bei Hochwasser ungezügelt ausbreiten kann. Das schafft neuen Lebensraum, zum Beispiel für die Eisvögel, die hier ihre stärksten Bestände aufweisen. Kaum beachtet von der Öffentlichkeit ist die Grenzregion zwischen Deutschland und Polen heute ein Refugium zahlreicher seltener und teils vom Aussterben bedrohter Tier- und Pflanzenarten.
Ein Jahr lang folgen die Tierfilmer Peter und Stefan Simank dem Flusslauf - mit atemberaubenden Aufnahmen von jagenden Fischadlern und balzenden Reihern, sie blicken in die Kinderstube von Eisvögeln und Bibern. Im Herbst erfüllen die Rufe tausender Zugvögel die in Nebel gehüllte Auenlandschaft. Moorochsen und Wasseramseln gehören ebenso hierher wie die Menschen, die am Fluss leben. Wie gehen sie mit dem Wechsel von Hoch- und Niedrigwasser um? Wie haben sie die Abgeschiedenheit an der ehemaligen Staatsgrenze der DDR erlebt und was hat sich nach der Öffnung der Grenze verändert?
Mit Spezialtechnik geht der Film auf eine faszinierende Reise, ergründet über und unter Wasser sowie in der Luft die Geheimnisse einer Landschaft, die heute zu den Hotspots des Naturschutzes in Mitteldeutschland zählt.

Di 03.10.17    Phoenix     14:30 bis 15:15 Uhr
DIE ODER
Eine Flußreise
Über Jahrhunderte war die Oder "die Straße zum Meer". Auch Spree und Havel - und damit Berlin und Brandenburg - sind über die Oder mit der Ostsee verbunden. Ohne diese Anbindung wäre die industrielle Entwicklung Brandenburgs und Berlins undenkbar gewesen. In der DDR wurden in den 1950er Jahren an der Oder die großen Industriekomplexe von Eisenhüttenstadt und Schwedt aus dem Boden gestampft.
Die Oder ist - trotz vieler menschlicher Eingriffe - ein wilder Strom geblieben. 1997 gingen die Bilder des Jahrhunderthochwassers um die Welt. Mit ihren gefährlichen Eisbarrieren im Winter, dem Wechsel von Hochwasser und Niedrigwasser bringt sie den Schiffsverkehr immer wieder zum Erliegen. Eine Herausforderung auch für einen heutigen Binnenschiffer. Trotzdem wurden massenhaft Güter, vor allem auch Kohle, zwischen den oberschlesischen Industriegebieten, der Ostsee und Berlin mit Oderschiffen transportiert. Auch Kohle, Koks und Erz für die Hochöfen von Stalinstadt, heute Eisenhüttenstadt, wurden auf der Oder herangeschafft.
Die Reise entlang der Oder ist eine Zeitreise - auch zu dem dramatischen Geschehen am Ende des Zweiten Weltkrieges, als die Oder als letzte natürliche Barriere vor der Reichshauptstadt Berlin besonders erbittert und mit ungezählten Opfern umkämpft wurde. Die Reste der alten preußischen Festung Küstrin im polnischen Kostrzyn erinnern heute daran. Seit 1945 bildet die Oder von der Neiße-Einmündung bis zur Ostsee auf einer Länge von 179 Kilometern die Grenze zu Polen. Seit 2007 ist es eine offene Grenze. Die alten Zoll- und Grenzgebäude an der Frankfurter Stadtbrücke stehen leer. Ein Bummel ins polnische Slubice ist Alltag geworden - und die Oder verführt zu einer grenzenlosen Entdeckungsreise.
Der Film von Sabine Loll reist den Fluss entlang von der Quelle bis zur Mündung. Die Filmemacherin begegnet dabei Menschen wie der Winzerin Kinga Kocierska, der Töpferin Anka Goll und Gerhard Rohr, der noch mit Dampfschlepper auf der Oder gefahren ist.




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KOWALSKI UND SCHMIDT
Deutsch-polnisches Magazin
Ola Rosiak und Daniel Finger moderieren "Kowalski & Schmidt". Das deutsch-polnische Magazin läuft an jedem zweiten Sonntag um 18:32 Uhr im rbb Fernsehen.

 

 

 

 

  

 

 


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