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UNESCO-Weltkulturerbe

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UNESCO-Welterbe

Polen ist ein Land mit einer tausendjährigen Geschichte, reich an Traditionen und verfügt über eine Vielfalt an kulturellem Erbe. Die UNESCO hat sich zur Aufgabe gemacht, die Kultur- und Naturgüter der Menschheit, die einen "außergewöhnlich universellen Wert" besitzen, zu erhalten. Weltweit sind 830 Stätten auf der UNESCO-Liste des Welterbes verzeichnet, davon sind 13 in Polen zu finden.




Historische Altstadt von Krakau
Das historische Zentrum von Krakau, der früheren polnischen Hauptstadt, liegt zu Füßen des königlichen Wawelschlosses. In der im 13. Jahrhundert entstandenen Altstadt findet sich Europas größter Marktplatz und desweiteren eine grosse Zahl historischer Gebäude, Paläste und Kirchen. Weiterer Beweis für die faszinierende Geschichte der Stadt sind die Überreste der Befestigungsanlagen aus dem 14. Jahrhundert, das mittelalterliche Bild des Stadtteils Kazimierz mit seinen alten Synagogen, die Jagiellonen-Universität und die gotische Kathedrale mit den Särgen der polnischen Könige.

Salzbergwerk von Wieliczka
Seit dem 13. Jahrhundert werden die Salzstöcke von Wieliczka und Bochnia abgebaut. Von rund 300 Kilometern unterirdischer Stollen und Kammern sind zwei Kilometer öffentlich zugänglich. Sie sind bis zu 135 Meter tief und bei einer Führung offenbaren sich dem Besucher unterirdische Kammern, Salzseen, Altäre, Kunstwerke und Skulpturen aus Salz.


Konzentrationslager Auschwitz
Das größte der Konzentrations- und Vernichtungslager der Nationalsozialisten im Dritten Reich ist ein Synonym für Tod, Grausamkeit, Judenverfolgung und Holocaust. Die Befestigungsanlagen, Wachtürme, Barracken, Galgen, Gaskammern und Krematoriumsöfen sind Zeugen des Völkermords, den die Nazis im Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau verübten. Bis zu 1,5 Millionen Menschen, unter ihnen eine grosse Anzahl Juden, wurden hier ermordet.

Historische Altstadt von Warschau
Während des Warschauer Aufstands im August 1944 wurden mehr als 85 Prozent der historischen Altstadt durch Nazi-Truppen zerstört. In einem für Europa bislang unbekannten Umfang wurden die aus dem 13. Jahrhundert stammende Altstadt und die jüngere Neustadt zwischen den Jahren 1971 und 1984 rekonstruiert.

Altstadt von Zamosc
Zamosc wurde im 16. Jahrhundert durch den Oberbefehlshaber der Krone Jan Zamoysky gegründet und gehört heute zu den am besten erhaltenen Renaissance-Städten Europas. Nach italienischem Vorbild einer “idealen Stadt” wurde Zamosc von dem aus Padua stammenden Architekten Bernando Morando entworfen und gilt heute als perfektes Beispiel einer Renaissancestadt der damaligen Zeit.

Mittelalterliche Altstadt von Torun
Die in der Mitte des 13. Jahrhunderts vom Deutschen Orden gegründete Stadt war ein wichtiges Handelszentrum und spielte als Teil der Hanse eine bedeutende Rolle. Torun hat den Zweiten Weltkrieg relativ unbeschadet überstanden und hat gut erhaltene Stadtmauern, Kornspeicher, eine Reihe imposanter Tore und Häuser aus dem 14. und 15. Jahrhundert. Wichtigster Sohn der Stadt ist Nikolaus Kopernicus.

Deutschordensburg Malbork / Marienburg
Die Geschichte von Stadt und Burg ist eng mit der des Deutschen Ordens verknüpft. Im Jahre 1309 wurde sie Hauptsitz eines eigenständigen Staates, den der Orden gründete. Die zu den größten Burganlagen Europas zählende Festung gilt als besonders schönes Beispiel von mittelalterlicher Backsteinarchitektur. Die bei der Restauration im 19. und frühen 20. Jahrhundert eingesetzten Konservationstechniken gelten auch heute als Standard.

Kalwaria Zebrzydowska
Der älteste Kalvarienberg Polens ist gleichzeitig auch einer der ungewöhnlichsten. Mikolaj Zebrzydowski gab den Bau im Jahre 1600 in Auftrag und liess viele der zahlreichen Kapellen auf mehreren Hügeln Gebäuden der Heiligen Stadt Jerusalem nachempfinden. Seit 400 Jahren zieht Kalwaria Zebrzydowska Wallfahrer an. An Ostern und An Mariä Himmelfahrt im August bewegen sich riesige Menschenmassen andächtig um die Kapellen. Kalwaria Zebrzydowska gilt als besonderes Beispiel einer gelungenen Landschaftsarchitektur, die Natur, vom Menschen gemachte Elemente und geistige Eigenschaften in harmonischer Weise vereint.

Friedenskirchen von Jawor und Swidnica
Die protestantischen Friedenskirchen von Jawor (Auer) und Swidnica (Schweidnitz) gehören zu den größten Fachwerkbauten Europas. Die Kirchen entstanden nach dem “Westfälischen Frieden”, der das Ende des Dreißigjährigen Krieges markierte. Gesetze des Habsburgischen Kaisers schrieben der protestantischen Minderheit in Schlesien vor, als Baumaterial nur Holz und Lehm zu verwenden.


Bialowieza Nationalpark
Der Wald von Bialowieza ist der größte naturbelassene Wald Europas, mit einer ungeheur vielfältigen Flora und Fauna. Darunter sind seltene Vögel wie Auerhahn, Steinadler und Schwarzstorch oder Säugetiere wie Wolf, Luchs, Otter und mittlerweile wieder 300 Exemplare des europäischen Wisents. Das größte in Europa heimische Säugetier drohte auszusterben, die letzten Exemplare wurden 1952 hier ausgewildert.

Holzkirchen im südlichen Kleinpolen
Im Südosten Polens mit seinen mittelhohen Bergzügen und einer aussergewöhnlich reizvollen Landschaft finden sich zahlreiche hölzerne orthodoxe und römisch-katholische Kirchen, die sich perfekt in die natürliche Umgebung einfügen. Einige der Kirchen sind mehrere hundert Jahre alt und allesamt wurden sie nicht von bekannten Architekten, sondern von einfachen Handwerkern errichtet. Sechs dieser Kirchen wurden in die Liste des Welterbeprogramms aufgenommen: Binarowa, Blizne, Debno, Haczow, Lipnica Murowana und Sekowa.
Auf sechs unterschiedlichen Routen der Holzarchitektur in Kleinpolen mit insgesamt über 1500 Kilometer Länge finden sich 232 Holzbauwerke von großem Wert. Davon sind 123 römisch-katholische Kirchen, 39 orthodoxe Kirchen, 25 Häuser im ländlichen oder kleinstädtischen Raum, 27 Objekte in Bauernhofmuseen.

Muskauer Park
Der sich zwischen Polen und Deutschland erstreckende Landschaftspark gilt als einer der größten und schönsten Europas. Prinz Hermann Pückler-Muskau schuf den Park im frühen 19. Jahrhundert und setzte neue Maßstäbe in der Landschaftsarchitektur in Europa und Amerika. Entlang der Wege präsentieren sich wechselnde Landschaftsbilder mit einem genussvollen Geflecht von Blickbeziehungen. Pückler schuf sie durch kunstvoll angepflanzte Gehölze, sorgsam platzierte Bauten und vor allem, indem er die reizvolle Lage an den Hangterrassen des Neißetales nutzte.

Jahrhunderthalle in Breslau
Die Jahrhundert- oder Volkshalle (Hala Ludowa) wurde 1911 bis 1913 von Max Berg entworfen und gebaut. Sie war Mittelpunkt einer Ausstellung zur Jahrhundertfeier von Polens Sieg über Napoleon bei Lipiec. Die Mitte der Halle ist von einer Stahlbetonkuppel mit einem Radius von 65 Metern überdacht und bietet Platz für mehr als 5000 Personen. Die Jahrhunderthalle gilt als Pionierarbeit moderner Architekturkunst.und selbst heute noch als gewagte Ingenieursleistung. In der Umgebung der Hala Ludowa stehen einige auffällige, mit Kolonnaden versehene Pavillons, die von Bergs Lehrer Hans Poelzig errichtet wurden.





 

letzte Aktualisierung 04.01.2012







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