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Urlaub und Camping in Polen


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Reisen innerhalb Polens


Neues Rauchergesetz in PolenMaut für Fahrzeuge über 3,5 to
Seit dem 15.11.2010 gilt auch in Polen ein neues Gesetz
zum Schutze der Gesundheit vor den Folgen des Tabak-
konsums. Somit wird das Rauchen an öffentlichen Orten
und in zahlreichen Einrichtungen untersagt. Für Restau- 
rants, Bars und Pubs gilt ein absolutes Rauchverbot. 
Betreiber von Gaststätten mit mindestens zwei Räumen
können das Rauchen gänzlich untersagen oder einen 
Raucherraum mit eigener Entlüftung einrichten.In Hotels
und Pensionen ist das Rauchen nur noch in speziell 
ausgewiesenen Raucherräumen gestattet. Verboten
ist insbesondere das Rauchen an Orten, die dem Spiel 
von Kindern dienen. Dies gilt nicht nur auf Spielplätzen,
sondern beispielsweise auch am Strand. In öffentlichen 
Verkehsmitteln, Bahnhöfen und auf Bahnsteigen ist 
gleichfalls das Rauchen untersagt. Wer als Raucher 
gegen diese Regelungen verstößt, muß mit einer 
Geldbusse in Höhe von 500 PLN rechnen.Seit 1. Juli 2011 gilt ein elektronisches Mautsystem für
alle Fahrzeuge mit einem Gesamtgewicht von mehr als
3,5 Tonnen. Dies gilt auch für PKW mit Anhänger und
Wohnmobile über 3,5 t, sowie für Busse mit mehr als 
9 Sitzplätzen unabhängig vom Gewicht. Dieses System
nennt sich viaTOLL und gilt ausser auf Autobahnen 
auch auf ausgewählten Schnellstrassen. Hierfür ist eine
sogenannte viaBOX erforderlich. Die Box ist gegen eine
Kaution von 120 PLN (30 Euro) bei verschiedenen 
Distributionsstellen (an Grenzübergängen, Tankstellen)
erhältlich. Das viaTOLL-System arbeitet nach dem Pre-
paid-Prinzip. Wer nur einmalig nach Polen reist, kann 
die Box vor der Grenze zurückgeben, gegen Rück-
erstattung von Kaution und Restguthaben. 

Nähere Informationen auch 
in deutsch unter www.viatoll.pl

mehr Infos zum viaTOLL-Mautsystem  [klicke hier]


POLEN - ein Land schöner Landschaften und intakter Natur. 23 National- und 122 Naturparks, unzählige Reservate und tausende Naturdenkmäler zeugen von der Einmaligkeit des Landes. Ob aktive Erholung oder wohliges Nichtstun, Polen öffnet ein Bilderbuch unvergesslicher Naturerlebnisse.

LAGE
Die Republik Polen liegt in Mitteleuropa. Im Westen grenzt sie an Deutschland, im Süden an Tschechien und die Slowakei und im Osten an Litauen, Weissrussland und die Ukraine. Ihre Nordgrenze bilden die Ostsee und Russland (Kaliningrad). Auf einer Fläche von 312.700 km² leben über 38 Mio. Menschen. Die Amtssprache ist Polnisch.

KLIMA
In Polen herrscht gemäßigtes Klima. Der Sommer ist warm und sonnig mit einer Tagesdurchschnittstemperatur von ca. 20° C. Die kältesten Monate im Jahr sind Januar und Februar mit Durchschnittstemperaturen von einigen Grad unter Null. Im Gebirge herrschen im Winter (Januar bis März) allgemein gute Schneebedingungen.

DATEN UND FAKTEN
Polen ist seit 1. Mai 2004 Vollmitglied der EU.
Fläche in Km²: 312.685
Einwohnerzahl: 38.650.000
Bruttosozialprodukt pro Kopf in Euro: 4.693 (2000)
monatliches Bruttoeinkommen pro Kopf in Euro: 540 (2001)
Arbeitslosenquote; 12,6 Prozent
Inflationsrate: 4,5%
Haushaltsdefizit: 21,59 Mrd PLN
Handelsbilanz: -1,376 Mrd Euro
jährliche Neuverschuldung 5 Prozent (geplant 2004)
PKW pro Einwohner: 272 PKW pro 1000 Einwohner (2000)

Mehrwertsteuer: Regelsatz 23%, ermäßigt 8%, 5% (Gemüse, Fisch, Fleisch, Milchprodukte, Zeitschriften, Bücher), 0% für bestimmte Dienstleistungen wie Internetnutzung, Postdienstleistungen, Sprachunterricht, medizinische Dienstleistungen.

VERWALTUNG
Das administrative System Polens unterscheidet drei Gebietskörperschaften: Woiwodschaft, Kreis und Gemeinde. Mit der Gebietsreform von 1999 wurden die ehemals 49 Woiwodschaften neu zugeschnitten und auf 16 reduziert. Die Woiwodschaften lassen sich als eine Art Bundesland verstehen, allerdings mit begrenzten Kompetenzen (Schulwesen, Sozialhilfe, Verkehrswesen, Tourismus, Arbeitsämter, Kultur und Denkmalpflege). Vertreter der Woiwodschaften werden von den Bürgern in den Sejmik (Woiwodschaftsparlament) gewählt.
Der Kreis (Powiat) ist eine administrative Einheit, die sich aus mehreren Gemeinden zusammensetzt. Die Kreise haben übergeordnete Kompetenzen im Schul- und Verkehrswesen, sowie in der Forst- und Wasserwirtschaft. Die kleinste Selbstverwaltungseinheit stellt die Gemeinde (Gmina) dar. Die Gemeinden haben selbstverantwortlich die Infrastruktur (Straßen, Gebäude, Friedhöfe, öffentlicher Nahverkehr) auf der Fläc he der Gemeinde zu verwalten und zu pflegen.




Die Woiwodschaften:
Łódzkie (Lodz) - ŁDZ
Lubelskie (Lublin) - LBL
Opolskie (Oppeln)- OPL
Lubuskie (Lebus) - LBU
Śląskie (Schlesien) - SLK
Podlaskie (Podlasien) - PDL
Pomorskie (Pommern) - POM
Małopolskie (Kleinpolen) - MŁP
Mazowieckie (Masowien) - MAZ
Wielkopolskie (Großpolen) - WKP
Dolnośląskie (Niederschlesien) - DLS
Podkarpackie (Karpatenvorland) - PKR
Świętokrzyskie (Swietokrzyskie) - SWK
Zachodniopomorskie (Westpommern) - ZPM
Warmińsko-mazurskie (Ermland-Masuren) - WMZ
Kujawsko-pomorskie (Kujawien-Pommern) - KPM

GELD
Die polnische Währung ist der Zloty. 1 Zloty entspricht 100 Groszy. Das internationale Symbol für den Zloty ist PLN. Es gibt Scheine zu 10, 20, 50, 100 und 200 PLN und Münzen zu 1, 2, 5,10, 20 und 50 Groszy, sowie zu 1, 2 und 5 Zloty. Geldwechsel ist problemlos. In allen größeren Orten gibt es private Wechselstuben (Kantor), die ohne Formalitäten die gängigen Währungen tauschen. Die aktuellen Wechselkurse sind angeschlagen. Bankomaten (Maestro, Vpay) stehen flächendeckend zur Verfügung. Kreditkarten werden in Hotels, Restaurants,Tankstellen und Verbrauchermärkten akzeptiert. In einigen Geschäften ist auch die Zahlung mit EC-Karte möglich.

Wechselkurs:
Der Wechselkurs ist täglichen Schwankungen unterworfen, liegt aber aktuel zwischen 4,10 bis 4,20 PLN pro Euro.
Mit einer Einführung des Euro in Polen ist bis auf weiteres nicht zu rechnen.
Den stets aktuellen Wechselkurs für Polen und andere Länder finden Sie bei OANDA.com

VERKEHR
Der Strassenzustand kann im  Allgemeinen als gut bezeichnet werden, bis auf wenige Nebensträßchen in ländlichen Gebieten sind alle Strassen ausnahmslos geteert. Auf Strassen mit starkem LKW-Aufkommen ist immer wieder mit Spurrillen zu rechnen, auch in Stadtbereichen. Gegen Winterende nimmt die Zahl der Frostschäden zu und vor allem auf Nebenstrassen muss man mit Schlaglöchern rechnen, bis die dann im Laufe der folgenden Wochen wieder geflickt sind. Die meisten Bahnübergänge sind inzwischen nivelliert, im ländlichen Bereich sollte man dennoch vorsichtig sein (unbedingt Warntafeln beachten). Die Verkehrsdichte entspricht v.a. im städtischen Breich durchaus der unseren. Die Verkehrsmoral der polnischen Kraftfahrer ausländischen Fahrern gegenüber ist gut, sprich tolerant, eine Akzeptanz der Verkehrsregeln im Großen und Ganzen gegeben, die Fahrweise defensiv. Die zweispurigen Fernstrassen verfügen normalerweise über breite Seitenstreifen, auf die langsamfahrende Fahrzeuge ausweichen, um dem nachfolgenden Verkehr das Überholen zu ermöglichen. Bei Engstellen (stehenden Fahrzeugen etc.) müssen diese Fahrzeuge dann wieder einscheren - hier empfiehlt sich Fähre über die Weichsel bei Krakauvorausschauend zu fahren. Da man jederzeit auf diesen Seitenstrefen wechseln kann, wird dies gern vom Gegenverkehr einkalkuliert und entsprechend überholt. Also auch hier gilt, vorausschauend fahren und ggf. “nachgeben” und bei überholendem Gegenverkehr und nach rechts ausweichen. Grundsätzlich ist auch immer noch mit wirklich langsamen Fahrzeugen, wie Traktoren und Pferdefuhrwerken zu rechnen. Während der Herbst- und Winterzeit, wenn die Tage kürzer sind und die Dunkelheit früher einbricht, sind die Fußgänger und Radfahrer schlechter zu sehen. In vielen Orten vermisst man auch heute noch Bürgersteige, so daß die Fußgänger am Strassenrand wandern. Häufig fehlt es hier auch an ausreichender Beleuchtung durch Strassenlaternen.

Nicht zuletzt durch die Zunahme des Strassenverkehrs ist die Zahl der Unfälle in Polen sehr hoch und es ereignen sich leider immer wieder, vor allem auf den vielbefahrenen Transitstrecken, schwere Unfälle mit LKWs und Bussen. Die Statistik spricht von 160 schweren Unfällen am Tag und 6.000 Toten im Jahr. Seit 1990 verloren rund 100.000 Menschen im Strassenverkehr ihr Leben.

Da der polnischen Regierung diese Problematik sehr wohl bewußt ist, hat sie das System der “Schwarzen Punkte” eingeführt. Unfallkritische Strecken und Stellen werden durch eine große gelbe Tafel am Fahrbahnrand mit der Aufschrift “CZARNY PUNKT” (schwarzer Punkt) angekündigt. Die Tafel zeigt neben der Aufschrift einen schwarzen Punkt mit gelbem Kreuz und listet die Anzahl der Unfälle und Todesopfer auf. Das Ende des Gefahrenbereichs wird durch eine entsprechende Tafel wieder aufgehoben. 1.200 solcher Punkte hatten sich mal über ganz Polen verteilt. Inzwischen wurden viele dieser Tafeln abgebaut.


Alkohol
In Polen gilt am Steuer ein striktes Alkoholverbot (max. Obergrenze 0,2 Promille!). Bei Zuwiderhandlung muß mit Führerscheinentzug und Fahrzeugsicherstellung gerechnet werden. Zusätzlich sind auch längere Gefängnisstrafen möglich. Da Trunkenheitsfahrten immer wieder zu schweren Unfällen führen, ist die Polizei ziemlich unnachgiebig, wenn es um Alkohol am Steuer geht. Mit Alkoholkontrollen (Alkomat) ist jederzeit zu rechnen. die Promillegrenze gilt auch für Fahrradfahrer und wird auch entsprechend geahndet.

Radar
Wer in Polen unterwegs ist, wird sehr schnell merken, dass die zulässige Geschwindigkeit in Ortsbereichen fast nie eingehalten wird. Die Regierung hat dagegen gekontert, indem sie Tausende Starenkästen installiert hat. Diese werden meist durch ein Hinweisschild angekündigt. Viele davon sind unbestückt, aber einige doch. Die Bussgelder variieren von 50 Zloty bis zu 500 Zloty. Das Benutzen und Mitführen von Radarwarngeräten ist verboten. Von deutschen Touristen gesammelte Strafpunkte werden dem Zentralregister in Flensburg gemeldet.

Hinweis:
2015 wurden die Strafen für Geschwindigkeitsüberschreitungen drastisch erhöht und es wird auch mehr kontrolliert (häufig aus größerer Entfernung mit der Radarpistole). Es ist ratsam, sich an die höchstzulässige Geschwindigkeit zu halten. Die lässigen Zeiten, wo die Polizei häufig noch ein Auge zugedrückt hat sind definitiv vorbei. Ähnliches wurde auch in den Nachbarländern Tschechien und Slowakei durchgeführt. Seitdem ist die Moral der Autofahrer stark gestiegen, was die Geschwindigkeiten und Überholverbote betrifft.

In Polen muß ganzjährig tagsüber das Abblendlicht eingeschaltet sein). Verstöße dagegen werden mit einem Bußgeld in Höhe von 100 PLN geahndet.
Der Sicherheitsgurt ist obligatorisch (Strafe pro nichtangelegtem Gurt 100 PLN + 100 für den Fahrer), Kinder dürfen nicht vorne auf dem Beifahrersitz sitzen. Kinder unter 12 Jahren und bis 150 cm benötigen einen Kindersitz. Mobiltelefone dürfen während der Fahrt nur über eine Freisprecheinrichtung benutzt werden. Die Verkehrsschilder entsprechen im Grossen und Ganzen den unseren, bzw. erklären sich selbst. Jedes Fahrzeug muss mit einem Warndreieck und einem Handfeuerlöscher ausgerüstet sein.

POLIZEI
Die Polizei führt neben Geschwindigkeitsmessungen auch allgemeine Fahrzeugkontrollen durch. Die alten blauen Streifenfahrzeuge mit der Aufschrift Policja werden sukzessive durch neue graue Fahrzeuge ersetzt. Vor allem in den Grenzbereichen werden regelmässig Kontrollen durch Beamte der Grenzpolizei durchgeführt. Die grünen Fahrzeuge tragen die Aufschrift Straz Graniczna.

WICHTIGE RUFNUMMERN
997  Polizei
998  Feuerwehr
999  Unfallrettung
981  Pannendienst
112  Notrufnummer (Handy und Festnetz) bei Unfall
19111  24h-Verkehrsinformation

ADAC-Notruf in Polen 0048-0-6183198

TOURISTEN-NOTRUF
Mit Beginn der Reisesaison im Juni bis Ende September unterhalten die polnische Polizei und die polnische Touristenorganisation einen sogenannten “Touristen-Notruf”. Der Notruf ist von 08:00 bis 22:00 Uhr besetzt; hier können sich Urlauber in Notfällen in deutscher und englischer Sprache an die Polizei wenden.
Landesweite Festnetz-Rufnummer 0800/200300 (gebührenfrei)
Handy-Rufnummer 0048/608599999 (gebührenpflichtig)



GESCHWINDIGKEIT
Höchstgeschwindigkeiten für PKW, bzw. Fahrzeuge bis 3,5 t:
innerorts tagsüber 50 Km/h (von 23h bis 5h sind 60 Km/h erlaubt),
ausserorts 90 Km/h,
auf Schnellstrassen 100 Km/h,
auf zweispurigen Schnellstrassen 120 Km/h
auf Autobahnen 140 Km/h.

Für Fahrzeuge über 3,5 t sowie PKW mit Anhänger gilt: innerorts 50 Km/h, ausserorts 70 Km/h, auf Schnellstrassen und Autobahnen 80 Km/h. Die Geschwindigkeitsbegrenzung innerorts tritt nicht ab Ortsschild (grün), sondern erst ab dem Symbol mit der Häusersilhouette in Kraft. Bei den älteren weissen Ortstafeln beginnt die Geschwindigkeitsbegrenzung sofort!

Mit Radarmessungen ist jederzeit zu rechnen. Die Geschwindigkeit wird häufig frontal per Laserpistole gemessen. Der ertappte Fahrer wird i.d.R. sofort an Ort und Stelle herausgewunken. Die Geldbußen liegen bei ca. 100 PLN bei überschrittenen 20 Km/h. Bei höherer Überschreitung liegen die Strafen entsprechend höher. In Polen gibt es ein mit Deutschland vergleichbares Punktesystem. Strafen müssen sofort beglichen werden. An vielen Bundesstrassen sind feste Radaranlagen (Starenkästen) installiert. Es sind allerdings nicht alle mit Kameras bestückt.

Der grüne Pfeil an Ampelanlagen erlaubt das Abbiegen nach rechts auch bei roter Ampel. Allerdings muss an der Ampel kurz gestoppt werden, bevor man dann nach rechts weiterfährt.

AUTOBAHN und MAUT
Folgende Autobahnstrecken sind gebührenpflichtig:
A4 Breslau bis Gleiwitz
A4 Krakow (ab Abzweig Flughafen Balize) bis Katowice - PKW 18 PLN (mit Anhänger 30 PLN)
A2 Poznan auf den Abschnitten Nowy Tomysl-Poznan, Poznan-Wrzesnia und Wrzesnia-Konin jeweils 13PLN (mit Hänger jeweils 27 PLN); seit 1. Juli 2011 ist auch die Strecke Konin-Stryków mautpflichtig.
A1 Rusocin bis Nowe Marzy - PKW für komplette Strecke 17,60 PLN

Die Autobahn A4 als Teil der Europastrasse E40 ist aktuell grenzüberschreitend (Görlitz) durchgehend bis Tarnow befahrbar. Die Fortsetzung zur ukrainischen Grenze dauert noch an. Folgende Abschnitte sind mautpflichtig: Breslau bis Gleiwitz und Katowice bis Krakau.

Die Autobahn A2 Frankfurt/Oder ist inzwischen durchgehend bis Warschau befahrbar. Ein weiterer Ausbau über Warschau nach Brest in Weißrussland ist geplant.

Die Nord/Süd-Autobahn A1 von Cieszyn über Katowice und Lodz wird Richtung Gdansk peu a peu weitergebaut. Aktuell wird am Teilstück zwischen Grudziadz und Piotrkow Mazowiecki gebaut.Dieser Abschnitt soll bis April 2012 fertiggestellt sein. Ein weiteres 62 Km langes Teilstück zwischen Grudzidz und Torun wurde im Oktober 2011 fertiggestellt. Die Autobahn führt inzwischen auf 152 Km Länge von Gdansk (Danzig) nach Torun (Thorn). Bis zum Frühjahr 2012 soll die A1 bis zum autobahnkreuz bei Lodz verlängert werden und dort auf die A2 treffen.




Seit 1. Juli 2011 gilt in Polen ein elektronisches Mautsystem für alle Fahrzeuge mit einem höchstzulässigen Gesamtgewicht von mehr als 3,5 Tonnen. Dies gilt auch für PKW mit Anhänger und Wohnmobile über 3,5 t, sowie für Busse mit mehr als 9 Sitzplätzen unabhängig vom Gewicht. Dieses System nennt sich viaTOLL und gilt ausser auf Autobahnen auch auf ausgewählten Schnellstrassen. Hierfür ist eine sogenannte viaBOX erforderlich. Diese Box ist gegen Zahlung einer Kaution von 120 PLN (30 €) bei verschiedenen Distributionsstellen (an den Grenzübergängen, Tankstellen) erhältlich. Das viaTOLL-System funtioniert nach dem Prepaid-Prinzip. Wer nur einmalig nach Polen reist, kann die Box vor der Grenze zurückgeben, gegen Rückerstattung von Kaution und Restguthaben. Nähere Informationen auch in deutsch unter www.viatoll.pl

Die privat betriebenen Autobahnteilstücke Rusocin-Nowe Marzy (A1), Nowy Tomysl-Konin (A2) und Katowice-Kraków (A4) sind nicht Teil des viatoll-Systems; hierfür muß wie bisher extra gezahlt werden.

Geltungsbereich des viaTOLL-Systems:     PDF lässt sich durch Anklicken öffnen
PKW unter 3,5 t sind davon nicht betroffen, bezahlen jedoch auf speziellen Autobahnabschnitten der A2 und A4 an neu eingerichteten Zahlstellen Autobahnmaut. Vielfahrer können sich freiwillig ebenfalls für eine elektronische Box entscheiden; dieses System heisst autoTOLL und funktioniert gleich dem viaTOLL-System. Man nutzt an den Zahlstellen dann eine separate Spur, deren Schranke sich automatisch öffnet. Man erspart sich dadurch die Bargeldzahlung an jeder Mautstation. Infos über www.viatoll.pl

Folgende Streckenabschnitte sind gebührenpflichtig:
A1: Rusocin - Nowe Marzy   (privater Betreiber)
A2: Grenze Deutschland (Frankfurt/Oder) - Nowy Tomysl  (staatlich/viaTOLL)
A2: Nowy Tomysl - Konin  (privater Betreiber)
A4: Wroclaw - Gliwice  (staatlich/viaTOLL)
A4: Katowice - Krakau    (privater Betreiber)

Kosten für PKW ca. 0,10 PLN/Km

Zusammenfassung:
Für Fahrer von Fahrzeugen größer 3,5 t höchstzul.GG gilt die neue Mautregelung; dies gilt auch für PKWs mit Anhänger, sofern das zul. GG beider Komponenten die 3,5 t überschreitet! Diese Fahrzeuge müssen mit der viaTOLL-Box ausgestattet sein. Auf den mautpflichtigen Autobahnen und Bundesstrassen wird die entsprechende Gebühr vom aufgeladenen Guthaben abgezogen. Wer ohne ausreichendes Guthaben oder ohne Box kontrolliert wird, hat mit einer Geldbusse von bis zu 3000 PLN (750 €) zu rechnen.
Für Fahrer von KFZ unter 3,5 t ändert sich nichts. Sie benötigen keine Box und zahlen lediglich an zusätzlichen Mautstellen auf der Autobahn den entsprechenden Obolus (aktuell nur ein Abschnitt auf der A2).





Zusätze an Verkehrsschildern, bzw. Schilder mit Aufschrift:

Uwaga!

Vorsicht!

Piesi

Fußgänger

Koniec

Ende (Aufhebung einer Einschräkung)

Droga kreta

kurvenreiche Strecke

Koleiny

Spurrillen

Wypadki

Unfallgefahr

Objazd

Umleitung

Platny

gebührenpflichtig

Niestrzezony

unbewacht (Parkplatz)

Wjazd

Einfahrt

Wyjazd

Ausfahrt




Hinweis:
Über polenkarten.de,  dem Onlineshop von campingpolska können Sie bereits vor Reiseantritt ausgewählte Strassen- Touristen- und Wanderkarten, sowie Stadtpläne in großer Auswahl kostengünstig im Direktversand beziehen!


Straßenbezeichnungen
ul. = ulica (Strasse)
al. = aleja (Allee)
os. = osiedle (Siedlung)

TANKEN
Das Tankstellennetz ist dicht, speziell an den Hauptverkehrsstrassen stösst man alle paar Kilometer auf moderne Servicestationen mit Selbstbedienung internationaler und polnischer  Konzerne (Orlen, Rafineria Gdanska, Rafinerie Plock...) und internationaler (BP, Shell, Esso...). Die Preise liegen etwas unter dem deutschen Niveau, schwanken aber je nach Station und Ort Unverbleites Benzin wird mit 95 und 98 Oktan angeboten. Diesel wird mit ON bezeichnet. Sehr gut ausgebaut ist das Autogas-Tankstellen-Netz (LPG/Flüssiggas). Die Bedienung erfolgt durch den Tankwart. Die in Deutschland üblichen Erdgas-Tankstellen wird man in Polen hingegen nicht finden.

Die aktuellen Benzinpreise können Sie im Internet unter
www.paliwa.pl einsehen.

Äußerst selten trifft man noch das sogenannte “U95 Universalna” an; Dieses 95 Oktan bleifreie Benzin ist für Fahrzeuge ohne Kat geeignet (Polonez etc.). Ekodiesel entspricht unserem Biodiesel. Diesel wird im Allgemeinen als ON (ordynarny nafta) bezeichnet.

EISENBAHN
Informationen über innerpolnischen Eisenbahnverkehr siehe hier: Eisenbahn in Polen

LANDKARTEN
Die zahlreichen polnischen Verlage produzieren eine große Auswahl an kartografischen Erzeugnissen. Für nahezu jede Region finden sich Strassenkarten, Regionalkarten, Wanderkarten, Kanuführer und Stadtpläne. Da es in Polen keine ausgeprägte Buchhandelskultur gibt (Marktführer in diesem Segment ist der Medienhändler Empik) sind Landkarten vorort nur eingeschränkt erhältlich. Einfacher ist es sich die gewünschten Karten bereits vorab in Deutschland zu besorgen. Eine umfangreiche Auswahl an Karten, auch für die angrenzenden Nachbarländer bietet polenkarten.de. Die Bezahlung erfolgt auf Rechnung - Versandkostenpauschale 1,60 € (ab 20 € Bestellwert versandkostenfrei).

 


UNTERKÜNFTE
Camping siehe Link Camping in Polen

Berghütten und Jugendherbergen werden von der “Polnischen Gesellschaft für Touristik und Landeskunde (PTTK)” betrieben.
Eine Übersicht der Einrichtungen der PTTK finden Sie hier:
P T T K

Eine Besonderheit sind die sogenannten “Osrodek Wypoczynkowy” - kurz O.W. genannt. Hierbei handelt es sich um Erholungsheime, die i.d.R. von staatlichen oder privaten Unternehmen für ihre Mitarbeiter geschaffen wurden. Manchmal sind es einfache Wohnblöcke, manchmal einfache hölzerne Ferienhäuschen, hin und wieder sind auch einfache Zeltplätze angeschlossen. Sie liegen immer in landschaftlich reizvollen Gegenden - in den Bergen, an der Küste oder an einem der unzähligen Seen. Mittlerweile stehen diese Ferienzentren meist jedermann zur Verfügung; westlichen Standard kann man hier nicht immer erwarten, die Preise sind dafür aber äusserst günstig.
In nahezu allen grösseren Orten gibt es Hotels, Pensionen und Fremdenzimmer. Hierzu wendet man sich am besten an die gängigen Hotelportale (siehe unter
LINKS) oder an die Fremdenverkehrsämter der einzelnen Gemeinden.
Beliebt ist die Übernachtung auf Ferienhöfen, die polnische Bezeichnung lautet “Agroturystyka”, vergleichbar dem “Urlaub auf dem Bauernhof” in Deutschland. Mehr Informationen finden Sie auf der Site der polnischen Fäderation für Tourismus auf dem Lande”
www.agroturystyka.pl

KRIMINALITÄT / AUTODIEBSTAHL
”Kaum gestohlen, schon in Polen” - ein Verurteil, welches sich hartnäckig in den Köpfen der Deutschen festgesetzt hat. Dabei ist die Kriminalitätsrate nicht höher als bei uns. Ein Urlaub in Polen ist sicher nicht gefährlicher als in Italien oder Frankreich. In den grossen Städten wie Danzig , Warschau oder Krakau tut man sicher gut daran, auf Portemonnaie oder Handtasche zu achten. Hier gibt es selbstredend Taschendiebe wie anderswo auch. Auf dem Land hingegen geht es wesentlich beschaulicher zu; die Polen sind bekannt für ihre Gastfreundschaft und Hilfsbereitschaft Fremden gegenüber. In allen Städten, sowie bei den meisten Sehenswürdigkeiten gibt es bewachte Parkplätze, die eingezäunt und oft 24 Stunden bewacht sind. Diese durchwegs ausgeschilderten Parkplätze liegen i. d. R. zentral und günstig für Stadtbesuche. Die Gebühren dieser privat betriebenen Plätze variieren; oft wird auf Stundenbasis abgerechnet, manchmal aber auch tageweise. Die Tarife hängen üblicherweise aus. Bitte unbedingt die Öffnungszeiten des Parkgeländes beachten - nicht alle Plätze sind rund um die Uhr zugänglich. Sonst kann es Ihnen passieren, dass Sie Ihr Fahrzeug nachts nicht mehr aus dem versperrten Areal bekommen. Das Abstellen eines PKW auf einem bewachten Parkplatz gilt als ziemlich sicher, allerdings wird von Seiten des Platzbetreibers keine Haftung für im Fahrzeug belassene Gegenstände, sowie für Schäden am Fahrzeug (gilt auch für Einbruch und Autodiebstahl) übernommen! Eine Ausnahme bilden die Plätze, die eine Versicherung bieten. Diese sind durch die Aufschrift “Strzezony i Ubezpieczony”, was übersetzt “bewacht und versichert” bedeutet.

EINKAUF
In den Aussenbezirken der Grossstädte befinden sich große Einkaufszentren, die sogenannten Hypermärkte (Real, Géant, Kaufland, Carrefour, Auchan...), zumeist im Verbund mit Baumärkten, Möbelhäusern oder Autowerkstätten. Diese Grossmärkte haben täglich geöffnet, werktags meist bis 22 Uhr, Sonntag bis 20 Uhr. Das Sortiment hier ist riesig, es gibt kaum etwas, das man hier nicht findet. Supermärkte (Plus, Minimal, Biedronka, Billa...) finden sich vorwiegend in Ortschaften mit weniger als 100.000 Einwohnern (derzeit ca. 2.200 Märkte in Polen). Auch diese sind häufig am Sonntag geöffnet. Das Sortiment entspricht in etwa dem unserer Discounter (Aldi, Lidl, Plus). Daneben findet man an nahezu jeder Ecke kleine Läden (Sklep), oftmals in Kioskgröße. Lebensmittelladen heißt “Sklep Spozywczye”, Alkoholika sind ausschließlich in speziellen Läden, den “Sklep Monopole” erhältlich. Ausgenommen Bier, welches überall verkauft wird, wo es auch Lebensmittel gibt. Das Sortiment der Skleps ist natürlich bescheidener als in den Supermärkten. Obst/Gemüse, Milchprodukte, Getränke, Grundnahrungsmittel, evtl. etwas Wurst erhält man dort aber immer. In Großstädten gibt es auch Skleps, die 24 Stunden geöffnet haben. Auf den Campingplätzen wird man meist vergeblich nach Einkaufsläden suchen, findet diese aber häufig in der näheren Umgebung.  Die Tesco-Supermärkte haben inzwischen alle 7 Tage rund um die Uhr geöffnet.

RAUCHEN IN DER ÖFFENTLICHKEIT
Seit dem 15.11.2010 gilt auch in Polen ein neues Gesetz zum Schutze der Gesundheit vor den Folgen des Tabakkonsums. Somit wird das Rauchen an öffentlichen Orten und in zahlreichen Einrichtungen untersagt. Für Restaurants, Bars und Pubs gilt ein absolutes Rauchverbot. Betreiber von Gaststätten mit mindestens zwei Räumen können das Rauchen gänzlich untersagen oder einen Raucherraum mit eigener Entlüftung einrichten.In Hotels und Pensionen ist das Rauchen nur noch in speziell ausgewiesenen Raucherräumen gestattet. Verboten ist insbesondere das Rauchen an Orten, die dem Spiel von Kindern dienen. Dies gilt nicht nur auf Spielplätzen, sondern beispielsweise auch am Strand. In öffentlichen Verkehsmitteln, Bahnhöfen und auf Bahnsteigen ist gleichfalls das Rauchen untersagt. Wer als Raucher gegen diese Regelungen verstößt, muß mit einer Geldbusse in Höhe von 500 PLN rechnen.

MUSIK IN POLEN
Polen besitzt eine ausgeprägte Musikszene, von traditioneller Folklore aus der Tatra und den Bieszczady über Jazz und Klassik bis zu HipHop und Techno. Hochburgen des Jazz sind Warschau und Krakau. Hier finden regelmässig mehrmals im Jahr internationale Festivals statt. In den Kellerkneipen Warschaus und Krakaus kann man mehrmals wöchentlich Livemusik erleben. Die Eintrittspreise sind moderat. Mehrere Dutzend Radiosender senden übers ganze Land verteilt. Die bekanntesten sind “RMF FM” (Krakau) und “Radio ZET” (Warschau). Beide spielen einen guten Mix aus aktuellen internationalen und polnischen Hits. Einen Überblick über die polnische Musikszene kann man sich in den Filiale n des Medienhändlers EMPIK verschaffen. EMPIK ist in allen größeren Städten Polens vertreten.

In vielen Touristenorten (v.a. an der Küste) finden zur Sommerzeit große Live-Konzerte statt. Die beiden bedeutendsten Musikspektakel sind das Festival in der Waldoper in Sopot im August, sowie das Rockkonzert “Haltestelle Woodstock” in Kostrzyn, ebenfalls im August. Zu den bekanntesten und beliebtesten Pop- und Rockgruppen zählen Baijm, Lady Pank, Myslovitz, Wilki, T.Love, Perfect, Varius Manx, De Mono, Blue Café, Püdelsi, Ich Troje und die Altrocker Budka Suflera. Blue Café und Ich Troje haben Polen bereits beim Grand Prix vertreten.
Bekannte Einzelinterpreten sind Kasia Kowalska, Edyta Górniak, Anita Lipnicka, Ewelina Flinta, Garou, Beata Kozidrak, Natalia Kukulska und Krzysztof Krawczyk. Wer sich einen Überblick über aktuelle polnische Popmusik verschaffen will, sollte sich eine der jedes Jahr erscheinenden Sampler wie “Superjedynki” oder die Sommerhits von Radio Z oder Radio RMF FM.

Die jüngere Generation kommt auch in Polen nicht zu kurz. Es gibt etliche HipHop-Gruppen, Techno, Rave etc. speziell HipHop ist ziemlich in und wird auch über die Musiksender MTV und Viva im ganzen Land promoted. Der Autor kennt sich hier nur - mangels Interesse - ungenügend aus, so dass es hier bei einer bloßen Erwähnung bleiben muß.

FERNWANDERWEGE
Folgende Fernwanderwege tangieren Polen:

E3 Santiago de Compostela (Spanien) - Schwarzes Meer
Der Wanderweg schneidet zweimal polnisches Territorium:
1.) Isergebirge bei Harrachov (CZ) über Sklarska Poreba, Karkonosze Nationalpark, Walbrzych, Gory Sowie (Eulengebirge), Gory Stolowe (Heuscheuergebirge), Klodzko, Gory Bystryckie, Miedzylesie, Snieznika (Glatzer Schneegebirge), Altvatergebirge (CZ)
2.) Tatra-Nationalpark, Zakopane, Pieniny, Beskid Sadecki, Magura-Nationalpark, Duklapass (SK). [
mehr Infos]

E8 Irland - Bulgarien
Der Wanderweg führt durch Südostpolen (Bieszczady) vom Duklapass (SK) über die Niederen Beskiden (Beskid Niski), Komancza, Wetlina, Ustrzyki Gorne, Beskidenpass (Ukraine)

E9 Internationaler Küstenweg Atlantik - Nordsee - Ostsee von Brest nach Tallinn
Der Wanderweg führt entlang der polnischen Ostseeküste bis zum Oblast Kaliningrad über Usedom/Swinoujscie, Kolobrzeg, Slowinzischer Nationalpark, Danzig, Frombork, Braniewo/Kaliningrad.

E11 Haarlem (NL) - Masuren
Der Wanderweg führt von Frankfurt/Oder kommend quer durch Polen bis in die Masuren über
Slubice, Lagow, Miedzychod, Sulakow, Szamotuly, Poznan, Gniezno, Inowroclaw, Torun, Brodnica, Ilawa, Ostroda, Olsztyn, Mragowo, Mikolajki, Elk, Augustow. [
mehr Infos]

JAKOBSWEGE
2005 wurde der erste Jakobspilgerweg in Polen wiederbelebt und bis heute weiter ausgebaut.
Der Jakobsweg stößt von Prag/Zittau kommend in Görlitz/Zgorzelec auf den polnischen Jakobsweg (Droga sw. Jakuba). Dieser verläuft von Zgorzelec über Posen, Olsztyn bis zur litauischen Grenze. Die beiden meist frequentierten Etappen sind der Niederschlesische und der Großpolnische Jakobsweg. Ganz neu ausgeschildert ist die längste Etappe von Gniezno bis Wigry/Grenze Litauen.

Zittauer Jakobsweg: Prag - Zittau - Zgorzelec/Görlitz  158 Km
Niederschlesischer Jakobsweg: Zgorzelec - Boleslawiec - Polkowice - Jakubów  153 Km
Großpolnischer Jakobsweg: Jakubów - Leszno - Lubin - Poznan - Gniezno  236 Km
Weiterführung Jakobsweg bis Litauen: Gniezno - Torun - Olsztyn - Suwalki - Wigry - Ogrodniki (Grenze Litauen) ca. 700 Km

Wiederbelebt wurde auch der Camino Via Regia von Görlitz bis zur ukrainischen Grenze. Im Groben verläuft dieser Wanderweg von Zgorzelec über Legnica, Wroclaw, Brzeg, Opole, sw. Anny, Piekary Sl., Krakow, Rzeszow, Przemysl bis zum Grenzübergang Medyka.

Links:
www.camino.net.pl   www.zittauer-jakobsweg.de

FERNFAHRRADWEGE
Folgende Fernradwege führen durch Polen:

Green Velo
Auf fast 2.000 Kilometern führt der 2015 neu vorgestellte Radweg Green Velo durch den Osten Polens. Die Route beginnt in Elblag, führt über Goldap, Suwalki, Augustow, Bialystok, Bialowieza, Wlodawa, Chelm, Przemysl, Rzeszow, Sandomierz bis Konskie bei Kielce. Die Trasse passiert fünf National- und 15 Landschaftsparks, sowie 62 weitere Tier- und Naturschutzgebiete. Waldgebiete machen rund ein Drittel der Gesamtlänge des Radwanderweges aus. Von den 1980 Kilometern des Green Velo wurden knapp 400 Kilometer neu gebaut. entstanden sind darüber hinaus 220 überdachte Rastplätze entlang der Strecke mit Fahrradständern, Tischen und Bänken, zum Teil auch mit Toiletten und Waschgelegenheiten. Infotafeln auf den Rastplätzen weisen auf touristische Attraktionen der Umgebung hin. Entlang der Strecke liegen 330 Verpflegungspunkte und Unterkünfte.  
www.greenvelo.pl

Eurovelo R10
Von Deutschland entlang der Ostseeküste über Wollin, Koszalin, Slupsk, Danzig, Frombork nach Kaliningrad

Euroroute R1
Von Deutschland über Kostrzyn, Pila, Bydgoszcz, Torun, Elblag nach Kaliningrad

Streckenverlauf in Wielkopolska/Großpolen:
Fahrradweg von Hundert Seen (110 Km), schwarze Markierung
Miedzychod, Kamionna, Chalin, Sierakow, Zajaczkowo, Ostrorog, Szamotuly, Baborowko, Pamiatkowo, Sobota, Kiekrz, Poznan/Posen.

Piastischer Fahrradweg (104 Km), schwarze Markierung
Poznan/Posen (Beginn am südwestlichen Ende des Malta-Regattasees), Uzarzewo, Naturschutzgebiet Jezioro Debiniec, Promno Landschaftspark, Naturschutzgebiet Jezioro Draczynek, Pobiedziska, Weglowo, Moraczewo, Dziekanowice, Gniezno, Izdby (Richtung Mogilno).

Eurovelo R2
Von Deutschland über Slubice, Poznan, Gniezno, Plock, Warschau, Boborwniki nach Weißrussland

Eurovelo R9
Von Tschechien über Glatzer Land, Breslau, Poznan, Bory-Tucholski-Nationalpark nach Danzig

Grüner Weg / Zielony Szlak
Von Wien über Brno (Tschechien), Bielsko Biala, Zabrze, Pszczyna, Auschwitz nach Krakau

Bernsteinweg / Szlak Bursztynowy
Der Bersteinweg soll von Budapest an die Ostsee führen. In Polen ist derzeit eine Teilstrecke von der slowakischen Grenze nach Krakau fertiggestellt. In den kommenden Jahren soll die Route weiter nach Danzig ausgebaut werden.

Eurovelo R4
Von Tschechien über Jastrzebia-Zdroj, Pszczyna, Krakau, Lancut nach Lemberg (Ukraine)

Eurovelo R11
Aus der Slowakei über Szczawnica-Kroscienko, Stary Sacz, Krakau, Kielce, Warschau, Lomza, Seiny, Ogrodniki nach Litauen

Ostkarpaten R61
Rundtour durch das Bieszczady-Gebirge; führt durch alle drei Länder Polen, Slowakei, Ukraine.  Der polnische Teil führt auf einer Länge von 125 Km durch die Waldkarpaten (Bieszczady). Daran schliesst sich ein 50 Km langer Abschnitt in der Slowakei an. Nach Fertigstellung der Beschilderung in der Ukraine soll die Strecke auf insgesamt 350 Km anwachsen.

Oderweg
Der rund 700 Km lange Oderweg führt von Chalupki über Breslau nach Stettin.

Daneben gibt es noch den “
Oder-Neiße-Radweg”. Dieser führt allerdings nicht über polnisches Staatsgebiet, sondern verläuft stets entlang der Staatsgrenze auf der deutschen Seite. Er beginnt in Ahlbeck (Usedom) und führt über Ückermünde bis Mescherin und dann entlang der deutschen Oderseite über Schwedt/Oder, Frankfurt/Oder, Guben, Görlitz und Zittau zur tschechischen Staatsgrenze und dort weiter bis Liberec und Nova Ves. Zwischen Frankfurt/Oder und Stettin führt der neue “Deutsch-polnische Freundschaftsweg” und verbindet Sehenswürdigkeiten und landschaftliche Höhepunkt beiderseits der Oder.

THEMENWEGE
Einer der auffälligsten und bekanntesten Themenwege in Polen ist der “Wanderweg der Holzarchitektur (Szlak Architektury Drewnianej)”.
Im Südosten Polens mit seinen mittelhohen Bergzügen und einer aussergewöhnlich reizvollen Landschaft finden sich zahlreiche hölzerne orthodoxe und römisch-katholische Kirchen, die sich perfekt in die natürliche Umgebung einfügen. Einige der Kirchen sind mehrere hundert Jahre alt und allesamt wurden sie nicht von bekannten Architekten, sondern von einfachen Handwerkern errichtet. Sechs dieser Kirchen wurden in die Liste des Welterbeprogramms aufgenommen: Binarowa, Blizne, Debno, Haczow, Lipnica Murowana und Sekowa.
Auf sechs unterschiedlichen Routen der Holzarchitektur in Kleinpolen mit insgesamt über 1500 Kilometer Länge finden sich 232 Holzbauwerke von großem Wert. Davon sind 123 römisch-katholische Kirchen, 39 orthodoxe Kirchen, 25 Häuser im ländlichen oder kleinstädtischen Raum, 27 Objekte in Bauernhofmuseen.
Weitere Informationen und eine Karte finden sie bei
szlak.wrotamalopolski.pl/  (Kleinpolen)
www.podkarpackie.pl/szlak/trasy.php?akcja=trasy  (Podkarpackie/Vorkarpaten)
www.silesia-region.pl/sad/   (Schlesien)

INTERNATIONALER WASSERWEG E70
Der Internationale Wasserweg E70 verbindet Antwerpen/Rotterdam über den Berliner Knoten mit Kaliningrad und weiter mit dem Systems des Wasserwegs der Memel mit Klaipeda (Litauen). Der polnische Abschnitt führt durch die Oder nach Kostrzyn, wo er sich mit dem Wasserweg Oder-Weichsel verbindet. Der weitere Weg verläuft 68 Km entlang der Warthe, 187 Km entlang der Netze, 25 Km entlang des Bromberger Kanals und 14 Km entlang der Brahe bis zum Bromberger Wasserknoten. Weiter führt der Weg 114 Km entlang der Weichsel, 62 Km entlang der Nogat, 35 Km entlang des Frischen Haffs bis zur Grenze mit dem Oblast Kaliningrad. Zum System des des Internationalen Wasserwegs E70 zählt auch die Elbinger Weichsel, der Elbing-Fluß und der Jagiellonen-Kanal.

TELEFON
Öffentliche Telefone der staatlichen Telefongesellschaft Telekomunikacja Polska (tp) sind ausnahmslos Kartentelefone. Telefonkarten zu unterschiedlichen Einheiten erhält man an Kiosken (z.B. Firma Ruch). Hiermit sind Auslandstelefonate problemlos möglich. Die internationale Vorwahl für Polen lautet 0048, die für Deutschland 0049. Zu beachten ist, dass in Polen auch innerorts die Ortsvorwahl mitgewählt werden muss (z.B. in Krakau die lokale Ortsvorwahl 012)..
Wer sich länger in Polen aufhält und öfters innerhalb Polens telefonieren will, kann sich auch SIM-Karten für sein Handy kaufen, z.B. Pop Karta, Simplus, Tak Tak. Die Karten sind in Supermärkten sowie Telefonshops. Handys funktionieren in Polen nahezu flächendeckend. Die Sim-Karten werden aber häufig gesperrt wenn sie einen längeren Zeitraum (teilweise reichen dafür 30 Tage) nicht genutzt werden.

POST
Das Porto für Briefe und Postkarten nach Deutschland beträgt 5,00 PLN. Briefmarken erhält man in Postämtern und fast immer auch an den Stellen, die Ansichtskarten vertreiben. Das polnische Wort für Briefmarke lautet “znaczek poctowy (snazsek postowe)”. Die roten Briefkästen sind zahlreich und meistens auch an Campingplätzen zu finden. Zwischen Aufgabe und Zustellung in Deutschland vergeht ca. 1 Woche.

INTERNET
In allen grösseren Städten sind in den letzten Jahren Internet-Cafés wie Pilze aus dem Boden geschossen. In Krakau z.B. findet man sie in der ganzen Altstadt verteilt. Abgerechnet wird nach Zeit - die Stunde kostet ab 4 PLN. In der Regel wird einfach die Zeit aufgeschrieben und am Schluss bezahlt, neuerdings gibt es auch Internetcafes, in denen man zuvor Zeitgutscheine erwerben muss. Die Übertragungsrate ist meist ok.

MEDIZINISCHE VERSORGUNG
In Polen wird seit 2004 die, von den Krankenkassen ausgestellte, Europäische Krankenversicherungskarte EHIC (European Health Insurance Card) anerkannt, die den Auslandskrankenschein ersetzt. Im Krankheitsfall wird die Karte dem Arzt oder im Krankenhaus vorgelegt. Sollte die Karte nicht akzeptiert werden, stellt der Arzt eine Rechnung aus, die dann der Krankenkasse vorgelegt werden kann. Für detailliertere Informationen sollte man sich an die zuständige Krankenkasse wenden. Die meisten Ärzte behandeln tagsüber ausschließlich Kassenpatienten und praktizieren privat erst ab spätem Nachmittag. Das Apothekennetz (apteka) ist flächendeckend, selbst in den kleinsten Orten findet sich eine Apotheke.

TOILETTEN
meski - Männer
damski - Damen
Häufig sind Toiletten nur mit Symbolen gekennzeichnet: Kreis für Damen und Dreieck für Männer. Öffentliche Toiletten finden sich in touristischen Einrichtungen (Museen etc.), sowie an zentralen Punkten. Generell ist die Benutzung öffentlicher Toiletten kostenpflichtig (1 bis 2 Zloty). In Restaurants ist die Benutzung für Gäste kostenfrei, für Nichtgäste hingegen kostenpflichtig. In manchen antiquierteren Toilettenanlagen zahlt man bei der Aufsichtsperson und erhält dort auch abgezähltes Toilettenpapier, welches in den Kabinen nicht ausliegt. In kleineren gastromischen Betrieben findet man häufig nur eine Toilette für Alle; d.h. eine Trennung der Geschlechter ist nicht immer üblich.

FEIERTAGE
Neujahr - 1. Januar
Ostersonntag und Ostermontag
Maifeiertag - 1. Mai
Tag der Verfassung (Nationalfeiertag) - 3. Mai
Pfingstsamstag
Fronleichnam
Mariä Himmelfahrt - 15. August
Allerheiligen - 1. November
Unabhängigkeitstag - 11. November
Weihnachten - 25. + 26. Dezember

Supermärkte und Einkaufszentren haben täglich geöffnet (oft bis 22 Uhr), auch Sonntags. An Feiertagen müssen diese jedoch schliessen. Kleine inhabergeführte Läden ohne angestelltes Personal können an solchen Tagen aber öffnen. In vielen Städten gibt es kleine Minimärkte (z.B. Zabka), die 24 Stunden geöffnet sind.

SEHENSWÜRDIGKEITEN
Touristisch interessante Stätten, Museen, Zugänge zu den Nationalparks sind in der Regel gut ausgeschildert. Die Eintrittspreise sind moderat, Führungen sind häufig auch in englischer oder deutscher Sprache möglich. Parkmöglichkeiten sind eigentlich immer vorhanden; die Benutzung oft gebührenpflichtig. In größeren Orten gibt es privat betriebene gebührenpflichtige bewachte Parkplätzer. Je zentraler diese Plätze sind, um so teurer sind sie. Die Preise sind üblicherweise angeschrieben. Die großen Städte wie Breslau, Krakau, Danzig, Posen, Warschau verfügen über ein gutes öffentliches Nahverkehrssystem. Fast immer gibt es hier die Möglichkeit vom Campingplatz per Bus oder Strassenbahn in die Innenstadt zu fahren und das Auto stehen zu lassen.

ÖFFENTLICHER NAHVERKEHR
Das Busnetz innerhalb Polens ist gut ausgebaut. In allen Ortszentren gibt es eine Abfahrtsstelle, bzw. einen Busbahnhof (Dworzek PKS) der Regionalbusse. Die regionalen/örtlichen Busgesellschaften firmieren unter dem Logo PKS. Inzwischen gibt es aber immer mehr Privatgesellschaften, die auf den bedeutenderen Inlandsstrecken verkehren. Eine der größeren Gesellschaften ist „Polski Express“. An den zentralen Busbahnhöfen hängen Fahrpläne gegliedert nach den angefahrenen Reisezielen aus. Fahrkarten werden an einem zentralen Schalter verkauft.
Neben den Überlandbussen gibt es noch die polnische Staatsbahn PKP (Polskie Koleje Panstwowe). Fahrkarten sind in den Bahnhöfen (dworzek PKP) erhältlich. Die Tarife der PKP sind verglichen mit deutschen Verhältnissen sehr moderat. Es gibt verschiedene Zugkategorien wie IC/EC, Expreßzüge, D-Züge und Nahverkehrszüge. Wer viel mit der Bahn unterwegs ist, für den bietet sich der POLRAILPAß an, der die kostenlose Benutzung aller Nahverkehrs-, Schnell- und Expresszüge während eines festgelegten Zeitraums (8 Tage, 2 Wochen, 3 Wochen) ermöglicht. Daneben gilt auch in Polen der Interrailpaß, den es in 2 Versionen gibt (Personen unter und über 26 Jahre). Es gibt auch in Polen ein sogenanntes Schönes-Wochenende-Ticket (bilet turystycny) für 60 PLN in der 2. und 80 PLN in der 1. Klasse. Dies gilt von Freitag 19 Uhr bis Montag 6 Uhr. Für die TLK-Züge gilt eine Reservierungspflicht. Fahrgäste ohne Reservierung sollen sich sofort nach dem Einsteigen beim Schaffner melden.
Zur Fahrradmitnahme ist eine Fahrradkarte notwendig (kostet ca. 50% eines Erwachsenenbillets). Der Fahrradtransport ist nur in Zügen mit entsprechenden Fahrradabteilen möglich.
Fahrplan der polnischen Staatsbahn:
www.rozklad-pkp.pl

Der Nahverkehr innerhalb der Städte ist gut ausgebaut. Fahrscheine (bilet) sind an Kiosken im Umkreis der Haltestellen erhältlich und müssen in den Fahrzeugen (Bus, Strassenbahn) entwertet werden. Es gibt Einzeltickets ohne Umsteigeberechtigung und Einzeltickets auf Zeitbasis, die Umsteigen innerhalb des Zeitlimits erlauben. Daneben gibt es auch Tages- und Mehrtageskarten.


AUTOVERMIETUNGEN
In allen größeren Städten an den Flughäfen, sowie in den Stadtzentren finden Sie die Filialen der großen internationalen Autovermietungen.

WOHNMOBILVERMIETUNGEN
Der Toyotahändler Bonkowscy (www.campery.pl) in Posen vermietet Wohnmobile der Marken Sea und Mc Louis.
Kosten pro Woche in der Sommersaison ab ca. 700 €. In der Nebensaison werden 30% Nachlass gewährt.
Ebenfalls nahe Posen befindet sich
CampRent. Zur Vermietung kommen Fahrzeuge der Firma Rimor.
Kosten pro Woche ab 3000 PLN (750 €).
In Warschau vermietet
Blucamp Wohnmobile in verschiedenen Grössen ab 350 Euro pro Woche in der Nebensaison und 700 Euro in der Hauptsaison
AutoMotoCamp in Breslau vermietet Wohnmobile von Mc Louis für 700 Euro die Woche in der Hauptsaison und 500 Euro in der Nebensaison.
Wohnwägen vermietet
Hel-Tour in Wladyslawowo an der Ostseeküste nahe Danzig.
Ikar Camper in Sokolów Malopolska (25 Km nördlich Rzeszów im Südosten Polens) vermietet Wohnmobile für 4 bis 6 Personen. Kosten pro Woche ab 1.750 PLN (440 €).

WEITERREISE KALININGRAD/KÖNIGSBERG und WEIßRUSSLAND
Informationen bezüglich Einreisebestimmungen und Grenzübergänge siehe
RUSSLAND

ADRESSEN DEUTSCHER VERTRETUNGEN IN POLEN
Deutsche Botschaft Warschau, ul. Dabrowiecka 30, 03-932 Warszawa, Tel. 022/6173011-15
Generalkonsulat Breslau, ul. Podwale 76, 50-449 Wroclaw, Tel. 071/3772700
Generalkonsulat Danzig, Al. Zwyciestwa 23, 80-219 Gdansk, Tel. 058/3414366, 3414980
Generalkonsulat Krakau, ul. Stolarska 7, 31-043 Kraków, Tel. 012/4243000
Vizekonsulat Oppeln, ul. Strzelcow Bytomskich 11, 45-084 Opole, Tel. 077/4542184, 4537194
Honorarkonsulat Lodz, Fa. Logos s.c., ul. Piotrkowska 111, 90-417 Lódz, Tel. 042/6337100
Honorarkonsulat Posen, ul. Paderewskiego 8, 61-765 Poznan, Tel. 061/8516097
Honorarkonsulat Stettin, ul. Chodkiewicza 2a, 70-344 Szczecin, Tel. 091-4850657-60

REISEVERANSTALTER
Wander- Rad- und Kajakreisen, sowie Studien- und Gruppenreisen. Eine Aufstellung von Reiseveranstaltern, die Reisen nach und in Polen anbieten, findet sich unter LINKS
Eine Auswahl aktueller Angebote siehe REISEVORSCHLÄGE

ADRESSEN FREMDENVERKEHRSAMT UND POLNISCHE BOTSCHAFT
Polnisches Fremdenverkehrsamt www.polen.travel
Kurfürstendamm 71, 10709 Berlin, Tel. 030/210092-0, Fax 030/210092-14
Botschaft der Republik Polen
www.botschaft-polen.de
Lassenstr. 19-21, 14193 Berlin, Tel. 030/223130,

Botschaft der Republik Polen,
www.botschaft-polen.de
Lassenstr. 19-21, 14193 Berlin, Tel. 030/223130,

Das polnische Fremdenverkehrsamt veröffentlicht jedes Jahr eine Broschüre mit aktuellen Reiseinformationen, die Sie dort kostenlos anfordern können.


 

 

 

 letzte Aktualisierung 23.04.2016




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